und wie geht es weiter?

die Idee ist da und wie geht es weiter?

Im Normalfall läuft das so, dass ein Anforderungskatalog aufgrund einer IST-Analyse definiert wird und der Sponsor einen Projektleiter beauftragt der sich mit der Projektidee befasst. In dieser Vorprojektphase werden die Ziele, der Projektauftrag definiert und das Team ausgewählt. Projektleiter bin ich, Ziele und einen Anforderungskatalog bekomme ich auch noch hin, aber Sponsor, Team… oh oh, mir schwant nicht Gutes.

An unmöglichen Dingen soll man selten verzweifeln, an schweren nie.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Aber ist das überhaupt ein Projekt?

Als zertifizierter Projektmanager habe ich solche Dinge gelernt wie einmaliges Vorhaben, zeitlich begrenzt, begrenzte Ressourcen, klar spezifiziertes Ziel, Komplexität, eigenständigen Projektorganisation und das Risiko des Scheiterns. Sieht für mich gut aus, vorallem das Risiko des Scheiterns, das sollte ich hinbekommen. Mein Problem ist die Projektorganisation. Vielleicht zähle ich mich als zwei Personen, also mein Innerer Schweinehund und ich.  Ich bin nicht schizophren, aber die Idee gefällt mir schon mal, auch wenn sie nicht rund ist. Oder ich halte mich an die IPMA Competence Baseline die da sagt:

Ein Projekt ist ein zeit- und kostenbeschränktes Vorhaben zur Realisierung einer Menge definierter Ergebnisse entsprechend vereinbarter Qualitätsstandards und Anforderungen.

Hey, klasse abgehakt, passt. Mein innerer Schweinehund – nennen wir ihn von nun an „Robbert“ – ist auch damit einverstanden.

Wenn ich ehrlich bin passt das nicht, Robert ist übrigens auch der Meinung, da muss noch eine andere Lösung her… ich werde mir etwas überlegen.

 

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www.moh-project.de

Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind. (Alexander Graham Bell)