Risikoanalyse

Zu einem guten Projekmanagement gehört auch immer eine Risikoanalyse. Allerdings hätte ich nie gedacht, dass ich eine solche auch an mir durchführe. Ich hoffe ihr könnt mir damit helfen.

Bei einer Risikoanalyse geht es darum Risiken zu ermitteln und zu bewerten, die das Projekt (oder Ziele) gefährden können. Man beginnt in der Vorprojektphase und zieht sie bis zum Ende durch. Normalerweise macht man diese Überlegungen im Projekt-Team. Das habe ich leider noch nicht und mein Umfeld starrt mich schon an, wenn ich mich mit Robby (den Inneren Schweinehund) lautstark im Zug unterhalte.

Aber ich habe eine Idee. Vielleicht könnt Ihr mich unterstützen und meine Überlegungen komplettieren. Na, ahnt ihr es schon?

Risikoanalyse einmal anders

Um was es geht, habe ich oben kurz beschrieben. Wie eine solche Analyse bei mir aussieht, habe ich euch als Bild einfach mal beigefügt (die Tabelle selbst, könnt Ihr am Ende direkt aufrufen.

Risikoanalyse in der Rohfassung

Risikoanalyse in der Rohfassung

Und jetzt kommt ihr ins Spiel. Schaut euch die Tabelle an, vermisst Ihr da irgendetwas oder kommen euch die Werte nicht richtig vor? Liege ich falsch? Lasst es mich wissen.

Entwirrung der Tabelle

So oder so ähnlich sehen die meisten Analysen bei mir in den Projekten aus. Als Verfasser komme ich damit bestens zurecht. Als Außenstehender vermutlich eher nicht. Also versuche ich euch einfach mal einzufangen.

  • Nr. – ist ein einfaches Identifizierungsmerkmal, dass ich später als Referenz heranziehen kann.
  • Risiko – das Risiko eben… mal soll es nicht mit dem gleichen Wort erklären, aber… (Einwurf von Albert: „einfach mal die Schnauze halten“)
  • Ursache – die möglichen Ursachen, die das Risiko „tragen“. Es ist übrigens nicht immer leicht Ursache und Risiko einfach zu trennen, spielt hier aber keine Rolle.
  • EW – steht für Eintrittswahrscheinlichkeit. Hier in diesem Fall, wie hoch in % wird geschätzt, dass die Ursache (meistens Risiko) tatsächlich eintritt.
  • Tragweite – die Tragweite wird auf mehrere Merkmale verteilt. Dabei geben die Ziffern die Auswirkungen 1=sehr gering bis 6=sehr hoch wieder.
    • Termin – beschreibt die Auswirkung, wenn das Risiko/Ursache eintritt
    • Kosten – beschreibt die Auswirkung, wenn das Risiko/Ursache eintritt
    • Qualität – beschreibt die Auswirkung, wenn das Risiko/Ursache eintritt
  • RKz – ist die Risikokennziffer. Diese errechnet sich aus der Summe der Tragweite multipliziert mit der Eintrittswahrscheinlichkeit. Die Zeichen geben die Indikatoren für die Liste. Das „x“ sollte ich mir unbedingt ansehen und wenn möglich präventiv gegenwirken. Das „!“ bedeutet beobachten und korrektiv gegenwirken und die grünen Haken einfach nur beobachten.
  • Maßnahmen – Dinge die getan werden können um das Risiko zu vermeiden oder minimieren.

So, ich hoffe ich habe euch nicht gänzlich verwirrt und könnt mir zumindest ein Stück weit folgen. Lasst es mich wissen, was haltet ihr davon? Habt Ihr Anregungen, Kritik, Ideen. Ich bin für alles offen.

Wer sich die Datei lieber in einer Tabellenkalkulation ansehen bzw. bearbetien möchte, kann dies hier „Risikoanalyse in Tabellenform“ tun.

Ich bin gespannt!

Veröffentlicht von

www.moh-project.de

Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind. (Alexander Graham Bell)