Ist-Zustand

Bevor ich mich weiter um die Ausgestaltung des Projekts kümmere, ist es glaube ich gar nicht schlecht meinen Ist-Zustand zu betrachten.

Es ist kurz nach 07:00 Uhr, Samstags. Ich werde später noch einiges fürs Büro von zuhause aus tun. Die Wage verrät mir, was ich eigentlich gar nicht sehen möchte,…
Hilfe! ist das ein Tagebuch? ok, ich glaube das ist übertrieben und die meisten würden vermutlich meinen Tagesablauf langweilig finden. Darum geht es schließlich auch nicht.

Medizinischen Werte

In meinem Projektziel ging es um zwei Werte, die beide herangezogen werden können, um meinen Erfolg (oder auch Misserfolg) zu messen. Das Gewicht lieferte auch meine gute alte Waage, die ich aber mittlerweile durch eine Körperfettwaage ersetzt habe. Ich steh einfach auf technischen Schnickschnack. Meine Frau übrigens nicht, bzw. nicht, wenn es in ihren Augen nichts bringt (*wink*). Ja, ich gestehe, nicht immer alle Geräte die ich erworben habe führen auch tatsächlich zu dem gewünschten Effekt. Ich musste aber auch feststellen, dass die technischen Spielereien nicht dazu führen, dass man abnimmt, sich besser fühlt oder sonst irgendetwas bewirken, sofern man nicht selbst etwas dafür macht. Aber schließlich möchte ich ja meinen Erfolg, meine Frau würde sagen Misserfolg, sehen. Ich verrate meiner Frau aber nicht, dass der Körperfettanteil auch anders ermittelt werden kann. Eine nette Seite dazu, habe ich auch im Angebot http://www.fitness-spartacus.de.
P.S. meine Waage war nicht viel teurer als die empfohlene Kaliber Messung ;), auch wenn diese bestimmt nicht so genau ist.

Zurück zu meinen medizinischen Werten, aufgenommen am 22.08.2015 um 7:05.

Körperfettanteil vom 22.08.2015

Körperfettanteil vom 22.08.2015

Körperwasseranteil vom 22.08.2015

Körperwasseranteil vom 22.08.2015

Muskelanteil vom 22.08.2015

Muskelanteil vom 22.08.2015

Um diese Werte zu komplettieren, habe ich mein Blutdruck und Ruhepuls gemessen (nach dem ersten Kaffee). Die Werte sind 132/80 mit einem Puls von 63 – so schlecht sieht der gar nicht aus, wie ich finde.

Gesundheitszustand

Ich empfinde meinen Gesundheitszustand gut. Ich bin relativ selten krank und fühle mich entsprechend wohl. Ich bin nicht übermäßig sportlich aktiv, fahre aber gerne Fahrrad. Mit Mitte 30 habe ich festgestellt, dass ich ständig Magenkrämpfe bekommen. Der Grund hierfür war eine Laktoseintoleranz, auf deutsch also eine Milchzuckerunverträglichkeit. Ich habe das anfangs mit Laktase-Tabletten kompensiert. Das hat sich so dargestellt, dass ich mit einer Tablette mit Einheit von 1.000 angefangen habe. Im Verlauf der Zeit hat sich das hochgeschaukelt, so dass ich je nach Mahlzeit 3 Tabletten mit 5.500er Einheiten zu mir nahm. So konnte es nicht weitergehen. Ich habe über eine lange Zeit bewusst auf Milchprodukte verzichtet. Zwischenzeitlich nehme ich so wenig Milcheiweiß zu mir, dass ich auf Tabletten komplett verzichten kann und das ist gut so.

Mein Tagesablauf sieht in der Regel so aus, dass ich unter der Woche zwischen 04:45 und 07:00 Uhr aufstehe und gegen 00:30 Uhr wieder ins Bett gehe. Am Wochenende schlafe ich gerne etwas länger. Der Schlaf ist eher unruhig und es gibt Tage an den ich nachts öfters aufwache – das könnte besser sein.

Nahrungsaufnahme

Ich versuche generell bei Lebensmitteln auf Qualität zu achten, versuche künstliche Geschmacksverstärker und Zusätze zu vermeiden. Zum Frühstück gibt es meistens Brot, Toast oder Brötchen mit Marmelade oder Wurst. Ab und an langt mir aber auch ein Müsli mit Früchten. Beim Mittagessen ist alles dabei, von Currywurst, Salaten, Suppen, Asiatische Gerichte oder einfach nur ne Frikadelle vom Metzger nebenan. Abends vermeide ich warmes Essen, was mir nicht immer gelingt. Meistens greife ich zu Brot mit Beilagen. Zwischendurch gibt es mal Kekse, Kuchen, Schokolade, Eis und Obst – das hält sich aber in Grenzen.

Ich liebe guten Kaffee und trinke über den Tag verteilt gerne 2 bis 2,5 Liter davon. Der Wasserkonsum verteilt sich über den Tag und ich schätze in auf etwa 1,5 Liter. Andere Getränke wie Cola, Limonade und Schorle trinke ich so gut wie nicht. Zu Hause trinke ich wenig bis gar keinen Alkohol. Beim Grillen, Feiern oder sonstigen gesellschaftliche Veranstaltungen kann es gerne Bier und selten Wein sein.

So, genug vom Ist-Zustand, das sollte genügen. Aber habe ich alles berücksichtigt? Wahrscheinlich, aber sicher bin ich mir nicht.

Beruflich würde ich die obigen Schilderungen zur Kenntnis nehmen, aber verifiziert wissen. Das werde ich auch hier tun. Ich werde eine Woche lang meine Gewohnheiten in Bezug auf Tagesablauf und Nahrungsaufnahme bewusst aufzeichnen – ob das so eine gute Idee ist 🙂 wird man sehen. Dies hat den Vorteil, dass ich sicher sein kann, dass ich in meiner Darstellung nichts übersehen habe und eine solide Basis habe, die ich mit dem Endergebnis vergleichen kann.

In diesem Sinne, lass die Tage beginnen.

 

Veröffentlicht von

www.moh-project.de

Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind. (Alexander Graham Bell)

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Ich verfolge gespannt dein Projekt und drück dir ganz feste die Daumen das es so klappt wie du dir das vorstellst.
    LG und ich glaub an dich….
    Dein kleines Schwesterchen ?