Die Planung hat begonnen

Der Projektantrag ist eingetütet und ich befinde mich bereits in der Planung. Wenn man das Ergebnis der Is(s)t-Analyse ansieht, ist von viel Luft oder besser Stellschrauben die Rede. Ich meine Damit, dass die Kohlenhydrate durch Bewegung (Sport) und Ernährungsumstellung erfolgen kann. Ich bin auch davon überzeugt, dass ich beide Punkte berücksichtigen muss um mein Ziel erreichen zu können.

Ich habe mich bereits seit einiger Zeit mit mögliche Ernährungsmodelle zur Reduzierung des Körperfettanteils beschäftigt – echt komisch wenn man das liest, vergebt mir das Wort Diät mag ich nicht. Heute möchte ich euch ein wenig in meine Gedankenwelt zu diesem Thema mitnehmen.

Mein persönlicher Eindruck

Bevor ich loslege, möchte ich hierzu noch etwas loswerden. Es handelt sich um mein persönlicher Eindruck, den ich durch lesen oder bereits durch Erfahrungen gewinnen konnte.

FDH, oder Friss die Hälfte

Das kenne ich schon, seit ich mich zurückerinnern kann. Letztendlich ist alles erlaubt, aber davon nur die Hälfte.

Meine persönliche Einschätzung ist, dass mir das nicht wirklich weiterhilft und ist deswegen raus.

Weight Watchers

Das Programm basiert auf Punkte, die man zu sich nimmt. Diese ergeben sich aus den Lebensmitteln, die man zu sich nimmt. Das Konzept existiert bereits seit Mitte der 1960 und wird stetig weiterentwickelt. Man man möchte, kann man sich in Gruppen treffen und sich gegenseitig motivieren. Die Teilnahme ist allerdings nicht kostenlos.

Ich persönlich habe keine Lust Kalorien zu zählen, habe auch keine Lust einen Monatsbeitrag zu berappen. Für mich scheidet Weight Watchers aus. Wer dennoch etwas darüber erfahren möchte, kann dies auf den Seiten von Weight Watchers tun.

10 WBC

Die Galionsfigur dies Programm „10 Weeks Body Change“ kennen die meisten. Es ist Detflef D! Soost, der mit diesem Programm 30 Kilogramm verloren hat. Ich habe es letztes Jahr bereits probiert und es funktionierte, bis ich in den alten Zustand und Gewohnheiten wieder zurück gefallen bin. Letztendlich geht es um Bewegung und die Vermeidung von Kohlenhydrate. Darüber hinaus gibt es einen sog. Load-Day, der das „sündigen“ erlaubt. Die Kosten für das Programm sind überschaubar.

Grundsätzlich bin ich nicht abgeneigt und ist wieder in die nähere Auswahl gekommen. Hat aber letztendlich nichts genutzt und ist raus. Weitere Informationen gibt es hier: http://www.10-weeks-body-change.de/10wbc-programm-konzept/

Schlank im Schlaf

Klingt abgefahren und einfach. Ist es aber nicht. Hintergrund ist, dass Kohlenhydrate und Proteine getrennt zu sich genommen werden, um den Insulin-Spiegel niedrig zu halten. Man verspricht sich davon die Fettverbrennung zu steigern. Hinzu kommt noch der eigenen Bio-Rhythmus und 2-3 Mal Sport in der Woche. Die Berichte sehen ok aus.

Für mich aber nichts. Mir ist das zu kompliziert, kann mich damit aber auch nicht identifizieren und ist deshalb raus. Weitere Hinweise gibt es z.B. hier: http://www.gesundheit.de/ernaehrung/leicht-abnehmen/abnehmtipps/schlank-im-schlaf

Low Carb

Diese Diät begegnet man häufiger und ist nicht uninteressant. Letztendlich soll man auch auf Kohlenhydrate (siehe auch 10 WBC) verzichten. Zumindest in der ersten Phase. In der zweiten und dritten Phase, wenn sich sein Gewicht eingestellt hat, können wieder komplexe Kohlenhydrate (~ 100g – 150g) zugeführt werden.

Auch dies scheint ein gangbarer Weg für mich zu sein, ist aber letztendlich nicht der richtige. Weitere Informationen gibt es hier: http://www.essen-und-trinken.de/low-carb 

Kommt gar nicht in Frage

Nachfolgende Konzepte habe ich komplett ignoriert, da es gegen meine Überzeugung und gegen das Projekt ist.

  • Atkins-Diät
  • Kohlsuppendiät
  • Nulldiät
  • Hollywood-Diät
  • Rohkost-Diät

Paleo (eigentlich Paläo)

Ich habe mich für Paleo entschieden. Paleo hat mich persönlich soweit überzeugt, dass ich es probieren möchte. Die Philosophie ist einfach – sich auf natürliche Art zu ernähren. Man verzichtet auf starkt verarbeitete,chemisch veränderte und nährstoffarme Lebensmittel. Stattdessen wird auf Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst, Eiern, Nüsse und Samen gesetzt. Auf Getreideprodukte, Zucker, industriell verarbeitete Milchprodukte und Hülsenfrüchte verzichtet man hingegen. Das ist mit der Grund warum Paleo auch „Steinzeit-Diät“ genannt wird.

Von der Idee orientiert man sich an die steinzeitlichen – also die urtümliche – Ernährung. Verfechter glauben, dass die verarbeite und chemisch veränderten Lebensmittel der Industrie ein Auslöser für viele Krankheiten sein kann.

Was mich persönlich überzeugt hat, war ein zufälliges Gespräch in der Bücherei. Ich habe mir ein Kochbuch zu Paleo durchgelesen und ein Mann hat mich angesprochen, der interessiert auf meine Auswahl von Büchern geblickt hat. Er erzählte mir, dass er seit 18 Monaten paleo-ähnlich lebt, seither 40 Kilo abgenommen habe und sich einfach pudelwohl fühlt. Er empfahl mir ein anderes Paleo-Buch für den Einstieg und ich solle das 30 Tage Programm doch einfach mal probieren und mich selbst davon überzeugen. Er hat es tatsächlich geschafft mich neugierig zu machen, das Buch liegt vor mir und ich bereite mich auf das Programm vor.

Auch wenn ich langsam hinter das Konzept blicke, gibt es noch einige Fragen, die ich diese Woche noch klären werde. Ich berichte darüber in diesem Blog. Wer es nicht abwarten kann, empfehle ich die Seite http://www.paleo360.de/ als Einstieg. Nähere Informationen gibt es natürlich auch über Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Steinzeiternährung. Und ein Hinweis zum Begriff selbst. Der eigentliche Begriff lautet Paläo und warum nun sich Paleo eingbürgert hat, kann ich nicht wirklich beantworten, werde aber nur noch Paleo benutzen. In Büchereien und zum Nachschlagen würde ich beide Begriffe wählen.

Veröffentlicht von

www.moh-project.de

Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind. (Alexander Graham Bell)