2015 – ein Jahr der Veränderung für mich!

Hallo zusammen,

ein Drittel meiner geplanten Projektzeit und das Jahr 2015 ist vorüber. Zeit für mich ein kleines Resümee zu ziehen.

Als ich mit dieser Idee angefangen habe, habe ich gehofft, dass es mir gelingt. Warum gehofft, werden sich vermutlich einige Fragen, was ich gerne beantworten möchte. Ich habe bereits viele Versuche unternommen, mein Gewicht zu senken, bin nach anfänglichen Erfolgen schnell in das alte und bekannte Muster zurückgefallen. Das Ergebnis war mein Startgewicht. Eine Frage, die ich mir selbst gestellt habe ist, warum war das so?
Ich kann es letztendlich nicht abschließend beantworten, aber letztendlich stand ich nicht richtig dahinter. Die Ernährung war einseitig und ich hatte immer das Gefühl, dass ich auf vieles Verzichten muss. Mit dem aktuell eingeschlagenen Ernährungsumstellung habe ich ein anderes Gefühl. Es funktioniert für mich und ich glaube mein persönliches Umfeld fängt auch an es zu akzeptieren.

Ja, der obige Satz ist kein Versehen und ist genau so gemeint. Wenn unzählige male Anstrengungen zur Gewichtsreduktion unternommen werden, die letztendlich kläglich scheitern, steht sein Umfeld von einem erneuten Versuch erstmals skeptisch gegenüber. Es braucht einige Zeit bis dieses vom Gegenteil überzeugt ist. Ich bin überzeugt und aus Hoffnung wurde bei mir der Glaube, dass ich mein Projekt erfolgreich abschließe.

Die Gewichtsreduktion hat natürlich Auswirkungen und die fühlen sich toll an. Wirklich toll, was nochmal einen zusätzlichen Schub gibt. Ich trage gerne Polo-Shirts und habe eine große Anzahl davon. Zwischenzeitlich muss ich diese alle ersetzen. Die ehemalige Größe XXL darf ich aus meinem Kleiderschrank verbannen und diese durch XL ersetzen. Meine Jeans werden auch langsam zu groß und muss auch hier über Ersatzbeschaffung nachzudenken. Extrem ist es bei meinen Anzügen. Vor sechs Monaten haben diese noch gepasst und darin sehe ich aktuell wie ein Kartoffelsack aus.

Anzug Kartoffelsack

Anzug: Kartoffelsack

Auch der Blumenstrauß kann dies nicht verbergen.

Neben den Kleidergrößen ist der Teilerfolg auch im Freundes- und Kollegenkreis sichtbar geworden. Das Gesicht ist schmaler geworden der Bauch weniger und die Laune besser. Positiv sind auch die vielen Rückfragen der Menschen, die sich dafür interessieren. Anbei eine kleine Auswahl die ich immer wieder gerne beantworte.

Ist es nicht schwierig auf Getreide und damit auf Brot, Nudeln und anderen leckeren Dingen zu verzichten?
Ja und Nein. Ich habe kein Verlangen nach diesen Dingen, obgleich ich es verlockend finde am Frühstückstisch am Wochenende in ein frisches warmes Brötchen mit Butter zu beißen oder auch eine leckere Pizza von meinem Lieblings-Italiener zu essen. Aber es fällt mir in keinster Weise schwer.

Wirst du immer nach Paläo leben?
Die Frage kann ich nicht beantworten und das möchte ich auch nicht. Ich kann aber sagen, dass es mir gut tut und ich mich damit wohl fühle. Ich habe kein Heißhunger auf andere Dinge und ich kann mich damit identifizieren. Paläo ist keine Diät – es ist eine Ernährungsumstellung und unterstützt mich bei der Gewichtsreduktion.
Ich selbst kann mir aber nicht die Frage beantworten, ob ich z.B. immer auf Getreideprodukte verzichten möchte. Ich trinke gerne mal ein Bier oder auch zwei, oder drei. Ich gehe aktuell davon aus, dass ich mich überwiegend nach Paläo ernähren werde, aber vermutlich nicht ausschließlich. Es wird sicher irgendwann wieder die Zeit kommen, in dem ich mir mal eine Ausnahme gönnen werde.
Etwas was ich definitiv beibehalten werde, ist die kritische Betrachtung mit dem Umgang von Lebensmittel. Mir ist es wichtig, dass ich Lebensmittel aus der Region den Vorzug gebe und auch viel Wert auf frischem möglichst unverarbeitete Lebensmittel lege.

Funktioniert es?
Für mich ja und ich werde weiter am Ball bleiben. Dies bedeutet aber nicht, dass mein eingeschlagener Weg für andere Menschen auch der richtige ist.

Ich mache voller Zuversicht weiter und freue mich auf das neue Jahr.

Gruß Alex

 

 

Veröffentlicht von

www.moh-project.de

Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind. (Alexander Graham Bell)